Unsere Geschichte.
Wie aus einer Überzeugung ein Unternehmen wurde.
Aus dem Consulting, gegen das Consulting
Ich habe als AWS-Cloud-Architekt im Consulting angefangen. Gute Projekte, technisch anspruchsvoll, bei großen Kunden. Aber das Modell hat mich gestört. Stunden verkaufen statt Ergebnisse liefern. Große Teams mit dünner Expertise. Folien-Architektur statt funktionierender Systeme. Generalisten, die alles ein bisschen können, aber nichts richtig.
Was ich wollte, war eine Firma, die sich auf das konzentriert, was sie am besten kann. AWS-Architektur, technisch tief, mit dem Anspruch, darin die Besten zu sein. Nicht die Größten, nicht die Billigsten. Die Besten.
2020 habe ich FNTIO gegründet. Frankfurt, Enterprise-Markt, ein kleines Team. Die Idee war einfach: Wir liefern Dinge, die funktionieren, und wir übernehmen die Verantwortung dafür. Kein Gründermythos, kein Pitch Deck. Eine klare technische Überzeugung und der Wille, sie umzusetzen.
Beweisen, dass es funktioniert
Die ersten Projekte kamen schnell. Beim Land NRW waren wir als Infrastruktur-Partner Teil des Teams, das während COVID eine Lernplattform für tausende Schulen aufgebaut hat. Volkswagen suchte jemanden, der ML-Infrastruktur für autonomes Fahren aufbauen kann. Wir haben zweieinhalb Jahre daran gearbeitet. Deutsche Börse kam für Data Engineering.
Keines dieser Projekte haben wir durch Pitches gewonnen. Die Kunden kamen, weil sie gehört hatten, dass wir liefern. Ein kleines Team, das mehr schafft als die großen Beratungen, weil jeder weiß, was er tut. Das Team wuchs in dieser Phase auf rund 20 Engineers.
Expertise als Kultur
Was FNTIO ausmacht, haben wir nicht auf Folien geschrieben. Es ist entstanden, weil wir projektbasiert arbeiten und das Ergebnis zählt, nicht die Stunden. Wenn du Verantwortung für das Ergebnis trägst, denkst du langfristiger. Du wählst die bessere Architektur, nicht die schnellere. Qualität wird zum Eigeninteresse.
Die Überzeugung: Jeder sollte die Werkzeuge beherrschen, die er empfiehlt. Das klingt selbstverständlich. In der Beratungsbranche ist es das nicht. Bei uns ist es Prinzip.
Diese Haltung hat sich im Team verbreitet. Nicht als Policy, sondern als Arbeitsweise. Wer bei uns arbeitet, will die Werkzeuge verstehen, nicht nur benutzen.
AI wird Alltag
Unsere Engineers haben 2022 angefangen, AI-Tools in der täglichen Arbeit einzusetzen. Nicht als Experiment, nicht in einem Innovation Lab. In laufenden Kundenprojekten, in Produktion. Code-Generierung, Testing, Dokumentation, Infrastruktur.
Das war keine strategische Entscheidung. Technische Leute nutzen Werkzeuge, die funktionieren. Aber die Konsequenz war klar: Wenn Engineers mit AI dreimal produktiver sind, verkauft man keine Stunden mehr. Man verkauft Ergebnisse.
Also haben wir unser Modell angepasst. Projekte mit Ergebnisverantwortung statt Stundenabrechnung. Nicht jeder Kunde wollte diesen Weg mitgehen. Aber die, die geblieben sind, wollten das Gleiche wie wir: Partnerschaft und messbare Ergebnisse.
Cloud-Infrastruktur trifft AI
Was wir bei Siemens, Siemens Energy und anderen gebaut haben, hat gezeigt, worum es eigentlich geht: die Verbindung von Cloud-Infrastruktur und AI. Nicht AWS allein, nicht AI allein. Die Kombination. Enterprise-AI-Plattformen, die in Produktion laufen, skalieren und sicher sind.
"Your deep expertise in cloud infrastructure, in combination with AI best practices, is a rare intersection of skills which we highly appreciate."
Marco Vernaza, Product Owner, Siemens
Diesen Satz höre ich oft: tiefe Cloud-Expertise und AI zusammen zu finden, ist selten. Das ist kein Zufall. Das ist das Ergebnis davon, dass wir seit 2020 beides ernst nehmen.
Wo wir heute stehen
Sechs Jahre nach der Gründung. Ein fokussiertes, vollständig remote arbeitendes Team, das AI jeden Tag produktiv nutzt. AWS Select Tier Services Partner. Projekte bei DAX-Konzernen und im öffentlichen Sektor. Ein eigenes Produkt in Entwicklung.
FNTIO ist nicht die Firma, die ich 2020 geplant hatte. Sie ist besser. Nicht weil alles nach Plan lief, sondern weil wir unterwegs die richtigen Entscheidungen getroffen haben.
Was geblieben ist, seit dem ersten Tag: Wir liefern Dinge, die funktionieren. Und wir übernehmen die Verantwortung dafür.